Privatgymnasium Dr. Überreiter

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COMENIUS-Projektgruppe-Ungarn-2007-kleinProjektgruppe in Ungarn in 2007Lernen Wildlife-Centre-Pont-de-Suert-2008-kleinBesuch des Wildlife-Centre in Pont-de-Suert 2008soll Spaß machen. Noch dazu, wenn um es ein lebenswichtiges Thema geht: Wasser – blaues Gold? In unserem ersten COMENIUS-Projekt (von 2006 bis 2009) gingen wir dieser spannenden Frage nach – zusammen mit Partnerschulen aus Toulon (Frankreich), Spoleto (Italien), Pont de Suert (Spanien), Papá (Ungarn) und Schwetzingen (Baden-Württemberg). Ziel dieses Projekts war es natürlich, sich der Bedeutung und Ver(sch)wendung von Wasser mehr bewusst zu werden. Dazu fanden unzählige Recherchen und Exkursionen vor Ort statt, zum Beispiel in die Münchner Kanalisation oder zum Walchensee-Kraftwerk, aber auch Besuche in jedes Partnerland, wie etwa zum Schloss Schwetzingen (Baden-Württemberg), zu den Marmore-Wasserfällen in Umbrien, zum Kis Balaton-See in Ungarn, an die Côte d’Azur oder zum Wasserweg „Camí de l'aiguaim Aigüestortes Nationalpark in den spanischen Pyrenäen. Die teilnehmenden Schüler waren stets in Gastfamilien untergebracht – damit konnten Fremdsprachenkenntnisse angewandt und Freundschaften geknüpft werden.

Die Schüler präsentierten ihre Ergebnisse auf Englisch per Power-Point und Beamer oder in Bildern und Kunstwettbewerben bei den internationalen Projekttreffen.

Mehr dazu: http://comeniuswater.byethost3.com/

Comenius
Das Comenius-Programm ist ein 1997 eingerichtetes Programm der Europäischen Union mit dem Ziel, die Zusammenarbeit von Schulen aller Schulstufen und Schulformen innerhalb der Europäischen Union sowie die Mobilität von Schülern und Lehrern zu fördern. Es ist seit 2005 Teil des EU-Programms für lebenslanges Lernen.

Mit dem Programm für lebenslanges Lernen fördert die Europäische Union von 2007 bis 2023 die europäische Zusammenarbeit im Bildungsbereich. Im schulischen Bereich wird das Programm ab 2014 unter dem Namen Erasmus+ geführt.

Wiir nehmen seit 2006 an europäischen Austauschprojekten teil und fördern damit die europäische Bildung unserer Schüler und Lehrer. So hatten wir in den letzten Projektjahren Partnerschulen in Italien, Frankreich, Spanien, Ungarn, Tschechien, Dänemark, Norwegen und der Türkei.

Unser letztes Projekt hieß "Read Aloud, Rise Europe“ (R.A.R.E.) und fand von 2014 bis 2016 statt. Unsere Partnerschulen waren in Antalya (Türkei), Rimini (Italien), Szekszárd (Ungarn) und Grajewo (Polen).

An folgenden Projekten haben wir bisher teilgenommen:

"Wasser - Blaues Gold" von 2006 - 2009

"Traditions and Visions" von 2010 - 2012

"The Soul of who we are" von 2012- 2014

"Read Aloud, Rise Europe" von 2014 - 2016

Von 2012 bis 2014 haben wir das schülerzentrierte COMENIUS-Projekt „The soul of who we are“ mit unseren Partnerschulen aus Barcelona, Dänemark, Istanbul und Norwegen durchgeführt.

Zuerst haben wir eine (private) Facebook-Gruppe mit dem gleichen Titel gegründet, der alle Interessierten beigetreten sind (mittlerweile über 220 Mitglieder) und seitdem Fotos, Texte und Dateien aus den Teilnehmerländern austauschen und liken können und so europaweite Kontakte pflegen.

Im Laufe der zwei Projektjahre haben wir auch jedes Land für jeweils eine Woche besucht und waren bei Gastfamilien untergebracht.

Unser Ziel war ja vorrangig, dass Schüler aus Europa gegenseitig in Kontakt treten, um ihre Kulturen besser kennenzulernen und dabei die eigene bzw. fremde kulturelle „Seele“ zu erforschen. Wir arbeiteten in internationalen Workshops zusammen, waren in Wettbewerben kreativ, gaben Präsentationen, auch unter dem Einsatz von IKT, und entdeckten Neues in den vielen Exkursionen. Natürlich konnten wir auch unsere Fremdsprachenkenntnisse vertiefen, gemeinsam mit Herausforderungen umgehen und haben festgestellt, dass wir sehr viel gemeinsam haben, obgleich wir aus verschiedenen Teilen Europas kommen.

Schließlich gab es auch für die teilnehmenden Lehrern neuen Input und praktische Ideen für den Unterricht.

Bei jedem internationalen Projekttreffen hatten wir ein spezielles Thema im Fokus, wie Märchen und Legenden (in Dänemark), Tanz und Musik (in Istanbul), Festivitäten (in Barcelona), Essen (in Norwegen) und Veränderungen im Wohnen und Leben (in München), wozu die Schüler ihre individuellen Beiträge leisteten. Aus diesem bunten Sammelsurium aus Fotos, Texten, CD-Roms und Kunst entstand als Endprodukt eine Art Schatzkiste (die zweitweise im Schaukasten im 1. Stock des Überreiter-Gymnasiums ausgestellt wird).

Für alle Interessierten gibt es hier im Internet eine schöne Zusammenfassung des Projekts: http://thesoulofwhoweare.blogspot.no/

Tobias Wild (Comenius-Beauftragter)

Im Oktober 2010 trafen sich zum ersten Mal die Partnerschulen unseres neuen Comenius-Projekts "Traditions and Visions for Europe - Roots as impulses for a common future" am Hebelgymnasium in Schwetzingen (Baden-Württemberg). Es kamen Schüler/-innen und Lehrer/-innen aus Amiens (Frankreich), Nachod (Tschechische Republik), Spoleto (Italien) und München. Dies war der Beginn von zwei spannenden Projektjahren, in denen wir herausfanden, wie wichtig unser historisches und kulturelles Erbe für Europa ist und wie daraus Ideen für morgen entstehen – kurz gesagt, wir versuchten, Traditionelles und Visionäres zu verbinden. Bei jedem internationalen Projekttreffen konzentrierten wir uns dabei auf einen Unteraspekt, Geographie und Umwelt, Architektur und Kunst, Essenskulturen, sowie Industrie und Handwerk.

Dazu bewältigten die Schüler/-innen in gemischtnationalen Teams kreative Aufgaben zu traditionellen und visionären Themen, zum Beispiel in Workshops, Bilderwettbewerben, Spielen oder Stadtrallys. Im Anschluss präsentierten die Schüler ihre Ergebnisse per Power Point und Beamer; die Arbeitssprachen waren Englisch und Französisch.

Natürlich gab es auch tolle Exkursionen zu historischen und modernen Orten, wie etwa nach Heidelberg, zur Münchner BMW Welt, nach Prag, ins Riesengebirge bei Adrspach (Tschechien), in die Olivenölfabrik „Monini“ bei Spoleto (Umbrien), nach Assisi, oder zur gothischen Kathedrale in Amiens (Frankreich).

Durch die Unterbringung in Gastfamilien und bei Unterrichtsbesuchen konnten wir einen guten Einblick in die Kulturen der Partnerländer bekommen.

Als Endprodukt erstellten wir gemeinsam eine bunte Broschüre, in der die besten Ergebnisse der Projektarbeit dargestellt sind.