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Bonjour & Servus: Wie unser Schüleraustausch Brücken nach Belgien baute

An unserer Schule glauben wir fest daran, dass Bildung weit über die Grenzen des Klassenzimmers hinausgeht. Es sind die Erlebnisse, die den Horizont erweitern, die Freundschaften, die über Ländergrenzen hinweg geschlossen werden, und die Momente, in denen unsere Schülerinnen und Schüler über sich hinauswachsen, die eine Schulzeit unvergesslich machen. Wir freuen uns daher außerordentlich, von unserem allerersten Schüleraustausch mit unserer neuen Partnerschule in Belgien zu berichten.

Bonjour, Belgien! Unsere Reise zur SHAPE-Schule

Der erste Teil unseres Abenteuers begann im Advent. Unsere Schule ist stolz darauf, dass im Schuljahr 2025/26 erstmals ein Schüleraustausch Französisch organisiert werden konnte. Vom 7.-13. Dezember 2025 besuchten 22 Schülerinnen und Schüler aus der 9. und 10. Klasse die „Ecole Internationale du SHAPE“ in Belgien. Sie wohnten in Gastfamilien in Mons und gingen in die belgische Abteilung der Internationalen SHAPE-Schule im Hauptquartier der NATO. Zu den Höhepunkten des Austausches gehörten eine Stadtführung durch Mons und eine Verkostung belgischer Gaumenfreuden in Soignies, der Geburtsstadt des Architekten Francois Cuvilliés. Das gemeinsame Lernprogramm widmete sich neben dem Sprachenlernen vor allem der interkulturellen, politischen und demokratischen Bildung.

SERVUS München! Gegenbesuch voller Highlights

Die Freude war riesig, als wir im Frühling unsere neuen Freunde bei uns in Bayern begrüßen durften. Beim Gegenbesuch der belgischen Schülerinnen und Schüler vom 1.-6. März 2026 in München wurde die Partnerschaft erneuert. Die 22 Schülerinnen und Schüler und ihre beiden Begleitlehrerinnen wurden von Frau Reitlinger persönlich empfangen. Zum Besuchsprogramm gehörten eine Stadtführung, eine Besichtigung von Schloss Neuschwanstein mit gemeinsamer Wanderung, die Begehung des Olympiaparks in München und der BMW-Welt. Besonders beeindruckend war die Führung durch die Allianz-Arena.

Mehr als nur ein Austausch: Lernen fürs Leben

Ein solcher Austausch ist weit mehr als eine Reise. Er ist gelebte Völkerverständigung und ein perfektes Beispiel dafür, wie wir an unserer Schule individuelles Wachstum fördern. In den Gastfamilien konnten die Schülerinnen und Schüler Mut, Selbstständigkeit und interkulturelle Kompetenz beweisen – Fähigkeiten, die im Leben entscheidend sind. Diese Erfahrungen stärken das Selbstvertrauen und zeigen, dass sich Engagement lohnt.

Ein Projekt dieser Größenordnung wäre ohne tatkräftige Unterstützung nicht möglich. Wir sind dankbar, dass der Schüleraustausch durch das Mobilitätsprogramm der Europäischen Union im Rahmen eines Kurzzeitprojektes von ERASMUS plus finanziell unterstützt wurde. Ein riesiges Dankeschön gilt auch den engagierten Lehrkräften, die unsere Schülerinnen und Schüler begleitet haben: Frau Schuller, Dr. Ohler und Herr Fuhrig. Ihr Einsatz hat dieses unvergessliche Erlebnis erst möglich gemacht.

(Bericht von Herrn Fuhrig, 26.03.2026)

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